Unter-nehme-rinnen

 In Gesundheit

Die Eine   unter      vielen Männern
Man(n)      nehme   sie endlich wahr
Die Tage     rinnen   dahin

Unternehmerinnen; Frauen mit dem taffen Blick fürs Business und dem oftmals fehlenden sanften Blick für sich selbst. Frauen, die mehr leisten, häufiger lächeln, regelmäßiger unterschätzt werden und weniger schlafen, als die meisten von uns. Frauen, die sich fragen, wieviel Weiblichkeit sie sich erlauben dürfen.

Im Jahre 2018 werden Mädchen noch immer in rosa Kleider gesteckt und dazu erzogen, „folgsam zu sein“. Wem sie folgen sollen, ist klar. Allen! Den Eltern, den Lehrern, den Chefs, der Meinung von Ehemännern, Freunden und Nachbarn. Selbstverständlich auch dem gängigen Schönheitsideal. Dabei gilt es zu lächeln. Selbstbewußtes Auftreten ist erwünscht, solange es nicht ernst gemeint ist. Haben wir ja auch gar nicht gelernt, bei all der Folgsamkeit. Ist zum Glück nicht so wichtig, sagt eine Stimme im Off. Hauptsache, die Frisur sitzt, ergänzt das fortschrittliche Frauenmagazin.
Ernsthaft? …Natürlich nicht! Dennoch ist gerade in Führungspositionen erkennbar, dass Frauen oftmals weniger gut vorbereitet werden. Auch müssen sie sich meist härter bewähren, als ihre männlichen Kollegen. Dies führt zu dem Dilemma, dass sie meinen, sich entscheiden zu müssen zwischen Stärke und Sanftmut. Eine Zerrissenheit entsteht; eine unüberwindbare Barriere zwischen dem inneren Wissen und der äußeren Realität. Das dieser Zustand krank macht, ist allgemein bekannt.
Wie kann eine Lösung aussehen? Für mich liegt sie im Erkennen, Priorisieren, im Egoismus, in der Eigenwahrnehmung und der Selbstliebe. Fünf Schritte auf dem Weg in Gesundheit, Selbstbestimmtheit und Zufriedenheit. Es ist machbar!

Fangen wir an.
Ihre Kristin Bethke